"Rudelgucken" unter Vorbehalt: Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat eine gründliche Prüfung von Public-Viewing-Veranstaltungen bei der Fußball-EM (14. Juni in 14. Juli) angekündigt. "Neben dem Lärmschutz werden die Kommunen vor Ort auch die Gewährleistung der Sicherheit sowie die wirtschaftliche Umsetzbarkeit prüfen", sagte Hauptgeschäftsführer Andre Berghegger (CDU) dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): "Ob dann eine solche Veranstaltung zugelassen wird, entscheiden immer die zuständigen Behörden. Es gibt allerdings keine Freifahrtscheine für Freiluftveranstaltungen in den Abendstunden."

Laut Berghegger bleibe "der Schutz vor Lärm aus kommunaler Sicht mit Blick auf mögliche Gesundheitsgefahren ein hohes Gut". Der Kommunalverband begrüßte gleichwohl, dass der Bund das Public Viewing auf öffentlichen Plätzen grundsätzlich ermöglichen wolle: "Somit kann nicht nur in den zehn Austragungsorten der EM, in denen es offizielle Fanzonen der UEFA geben wird, sondern auch in vielen weiteren Kommunen ein Public-Viewing-Angebot gemacht werden."