Algarve-Cup
Über Algarve-Cup
Algarve-Cup Geschichte, Format, Organisation, Medienberichterstattung
Der Algarve-Cup ist ein Einladungsturnier für Frauen-Nationalmannschaften, das von der Portugiesischen Fußballföderation (FPF) in der Algarve-Region Portugals ausgerichtet wird. Das Turnier wurde 1994 gegründet und hat sich im Laufe der Jahre aufgrund seiner Langlebigkeit und der Vielzahl an teilnehmenden Teams den Spitznamen "Mini-FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft" verdient.
Von 2002 bis 2014 wurden 12 Teams eingeladen, wobei die besten acht Teilnehmer um den Titel kämpften. Die Teams wurden in drei Gruppen zu je vier Mannschaften aufgeteilt. 2002 wurde Gruppe C hinzugefügt, um zweitklassigen Teams hochkarätige Spielerfahrungen zu ermöglichen, jedoch durften sie bis 2015 nicht im Finale antreten. Die Teams spielten im Round-Robin-Format in ihrer Gruppe, und je nach Ergebnis traten sie gegen Teams mit ähnlichen Platzierungen aus anderen Gruppen an.
Im Jahr 2020 änderte sich das Format. Die 27. Ausgabe des Algarve-Cups umfasste eine reduzierte Anzahl von acht Teams, die in einem Playoff-Draw gegeneinander antraten. Das Finale 2020 fand leider nicht statt, da das Spiel aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt wurde. Deutschland und Italien sollten im Endspiel aufeinandertreffen, aber Le Azzurre mussten sich zurückziehen, um aufgrund der COVID-19-Krise in Italien sicher nach Hause zurückzukehren. Die Deutschen wurden daraufhin zu den Siegern erklärt und mit dem Titel ausgezeichnet.























